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Bahnhaltepunkt Reichensachsen droht Schließung

bahnhaltepunkt

Die FWG-Kreistagsfraktion und die FWG-Fraktion in der Wehretaler Gemeindevertretung befürchten, dass dem erst am 14. Dezember 2003 eröffneten Bahnhaltepunkt in Reichensachsen die Schließung droht.

In den damaligen Beratungen über den Bau des Bahnhaltepunktes wurde der heutige Schienenübergang für Bahnfahrgäste als Behelfsübergang bezeichnet. Mit dem vierspurigen Ausbau der am Bahnhaltepunkt vorbeiführenden Bundesstraße B27 als A 44-Zubringer und eine für den Straßenverkehr zu errichtende Brücke über die Gleise, sollte die Behelfslösung beseitigt werden.

Seit Längerem ist bekannt, dass die Brücke in zu großer Entfernung zum Bahnhaltepunkt stehen soll und daher nicht von Bahnfahrgästen zum Erreichen des gegenüberliegenden Gleises genutzt werden kann. Die damals versprochene Lösung ist also unbrauchbar.

Fest steht bisher nur, dass der momentane Bahnübergang für Straßenverkehr und Bahnfahrgäste geschlossen werden soll, sobald die Brücke in Betrieb genommen wird.

Ohne direkten Übergang für Bahnfahrgäste zum jeweils gegenüberliegenden Gleis steht es um die Zukunft des Bahnhaltepunktes schlecht.

Die Gemeinde hat 330.000,00 € in den Bahnhaltepunkt investiert. Die Gesamtkosten betrugen 1,55 Millionen €. Mit den A 44-Bauarbeiten soll im nächsten Jahr begonnen werden. Die an der Gesamtsituation beteiligten Institutionen haben eine Verantwortung zu erfüllen, die einzufordern und zu verhandeln ist. Der Bahnhaltepunkt darf nicht geschlossen und zum Millionengrab werden.

Für die Kreistagssitzung am 07.11. und die Gemeindevertretersitzung am 17.11. hat die FWG Anträge, die den Erhalt des Bahnhaltepunktes zum Ziel haben, eingereicht.

Das Ende des Bahnhaltepunktes
D
er momentan wegen Bauarbeiten für den Straßenverkehr geschlossene Bahnübergang.
So könnte das Ende des Bahnhaltepunktes aussehen.