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Offener Brief zur Fliegenplage im Biomüll

An
den stellvertretenden Vorsitzenden des AZV
des Werra-Meißner-Kreises
Herrn Dr. Wallmann
Schlossplatz 1
37269 E s c h w e g e

Offener Brief zur Diskussion um die Fliegenplage bei Ermschwerd

Sehr geehrter Herr Dr. Wallmann,

die Fraktion der FWG begrüßt die Entscheidung des AZV, den Bioabfall ab sofort nicht mehr zur Kompostierungsanlage auf dem Ermschwerder Burgberg zu liefern. Als Sofortmaßnahme zur Entlastung des Witzenhäuser Stadtteiles vor der Fliegenplage ist sie sinnvoll.

Doch die Ursache des Problems ist damit noch nicht beseitigt, das Problem wird lediglich zur Kompostierungsanlage nach Oberdorla verschoben.

Wie bereits in der Presse mitgeteilt, ist die FWG der Auffassung, dass eine zweiwöchige Leerung aller Grünen Tonnen im Werra-Meißner-Kreis während der Sommermonate die Maden- und Fliegenplage eindämmen würde. Die langen Standzeiten sind zum Großteil dafür verantwortlich, dass bereits in den angelieferten Grünen Tonnen ein hoher Madenbefall als Quelle der Fliegenplage besteht.

Die Abfallsatzung für den Zweckverband muss daher geändert werden, damit kein Anreiz mehr besteht, die grünen Tonnen länger als zwei Wochen stehen zu lassen.
Der Effekt des bisherigen Kosteneinsparens wird durch die Fahrten hin und zurück nach Oberdorla ohnehin wieder zunichte gemacht.

Ich bitte Sie daher, sich für die Satzungsänderung einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Waldemar Rescher
(Fraktionsvorsitzender der FWG Werra Meißner im Kreistag)