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Gute Nachricht aus Wehretal

Pressemitteilung des Wehretaler Gemeindevorstandes:
Neues Angebot für die Obermühle

Nachdem die Mehrheit der Gemeindevertretung Wehretal in der Dezembersitzung das damals vorliegende Kaufangebot für die Obermühle in Reichensachsen als unzureichend abgelehnt hatte, hat der Gemeindevorstand in seiner Sitzung am 15. Januar 2013 die Verkaufsverhandlungen mit den Kaufinteressenten fortgeführt. Das junge Paar aus Maastricht / Niederlande erläuterte in der Sitzung ihr Vorhaben. Der Gemeindevorstand machte deutlich, dass ein Kaufpreis von 30.000 € für das 4.047 m² große Grundstück nicht den Vorstellungen der Gemeinde entspräche. Um die Ernsthaftigkeit ihres Interesses zu bekunden und die Kaufverhandlungen zu einem positiven Abschluss zu bringen, erhöhten die Kaufinteressenten ihr Angebot auf 40.000 €. Dieses Gebot fand Zustimmung, sodass der Gemeindevorstand beschlossen hat, der Gemeindevertretung zu empfehlen, das nun vorliegende Angebot anzunehmen und die Obermühle an das junge Paar zu veräußern. Der Gemeindevorstand hat sich hierbei auch davon leiten lassen, dass das vorgetragene Konzept eine Chance für das Objekt und damit auch für die Gemeinde Wehretal sein könne, ohne jedoch nicht zu verhehlen, dass mit der angestrebten Sanierung der Obermühle eine wahre Herkulesarbeit auf die beiden zukommen werde.

In einem weiteren Gespräch am folgenden Tag nahmen neben den Kaufinteressenten und Mitgliedern des Gemeindevorstandes auch die Fraktionsvorsitzenden von SPD, FWG und CDU, die Vorsitzende der Gemeindevertretung, weitere Gemeindevertreter, sowie die Vertrauensleute des angestrebten Bürgerbegehrens teil. Nach einer regen Diskussion erklärten die anwesenden Fraktionsvorsitzenden Dieter Neuser (SPD) und Hartmut Henkelmann (CDU), dass sie dem vorliegenden Kaufangebot ihre Zustimmung geben können und in ihren Fraktionen für eine Annahme werben werden. Fraktionsvorsitzender Wolfhard Austen (FWG) bekräftigte die nach wie vor uneingeschränkte Zustimmung seiner Fraktion zum Verkauf der Obermühle. Man einigte sich darauf, dass im Rahmen einer Abfrage bei allen Fraktionsmitgliedern geklärt wird, ob auch sie dem Verkauf unter den nun vorliegenden Bedingungen zustimmen können. Das Ergebnis der Befragung soll allen Beteiligten mitgeteilt werden. Eine weitere, von den Vertrauensleuten angeregte Möglichkeit, die für den 11. März 2013 turnusgemäß vorgesehene Gemeinde-vertretersitzung vorzuziehen, um damit den notwendigen Beschluss vor der Ablauffrist zur Einreichung des Bürgerbegehrens zu fassen, konnte in diesem Gespräch nicht abschließend geprüft werden. Der Bürgermeister machte deutlich, dass es bei der weiteren Vorgehensweise, insbesondere mit Blick auf ein mögliches Bürgerbegehren, um Vertrauen gehe und letztlich abgegebenen Erklärungen auch eine Verbindlichkeit für die Abstimmung in der kommenden Gemeindevertretersitzung darstellen sollten. Die Kaufinteressenten erklärten ihre Zustimmung zur Verfahrensweise und hoffen nun auf eine zügige Entscheidung zu ihren Gunsten.

Diese Pressemitteilung ist in Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden der SPD, FWG und CDU, sowie der Vorsitzenden der Gemeindevertretung abgefasst.