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Rettungsschirm Ja, aber nicht um jeden Preis

Pressemitteilung der FWG Bad Sooden-Allendorf

Die Landesregierung hat der Stadt empfohlen, die Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen zu verringern.
Von einigen Parlamentariern unserer Stadt (CDU, Bündnis 90 die Grünen) wurde vorgeschlagenen, die Anzahl der Dorfgemeinschaftshäuser auf 3 zu begrenzen.
Diese Aussagen sind von Leuten getroffen worden, die absolut keine Ortskenntnisse haben.

So einfach kann man mit dem Thema nicht umgehen. Jedes DGH ist für den jeweiligen Ortsteil ein gesellschaftlicher Treffpunkt. Die Jugend hat ihren Meetingpoint. Vereine haben ihre Heimat im DGH, auch ältere Leute treffen sich zu einer gemütlichen Runde.

Durch die Schließung der DGH´s würde ein Stück Lebensqualität in dem jeweiligen Dorf verloren gehen. Es werden noch mehr junge Leute die Dörfer verlassen. Vor geraumer Zeit lief ein Programm in den Dörfern.” Unser Dorf hat Zukunft”. Unter den Auflagen des Rettungsschirmes haben die Dörfer keine Zukunft mehr, weil ihnen die Seele genommen wird. So kann man nicht mit den Dorfbewohnern umgehen, sie sind keine Bürger zweiter Klasse.

Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig beschlossen, die Ortsteile für das Dorferneuerungsprogramm anzumelden. Das Land zahlt 75% die Stadt muss 25% tragen. Es ist eine einzigartige Gelegenheit für die Stadt seine DGH´s so zu sanieren, dass gegebenenfalls über eine private Trägerschaft gesprochen werden kann.

Da unseres Wissen nur eine Empfehlung von dem Land ausgesprochen worden ist, ist die Anzahl der DGH´s zu überdenken.

Da bisher nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen, kann eine so existenzielle Entscheidungen für die Stadteile nicht getroffen werden.

Unsere Fraktion ist bestrebt zu sparen aber nicht um jeden Preis.

Walter Rammenstein
FWG-Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung