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Gehört der Werra-Meißner-Kreis zu Griechenland?

80 Millionen EURO Schulden hat der Werra-Meißner-Kreis laut dem Haushaltsplan 2011!
90 Millionen EURO können zusätzlich über eine Kassenkredit in Anspruch genommen werden.
300 Millionen EURO beträgt etwa die Verschuldung der 16 Städte und Gemeinden des Kreises.

Vom Säugling bis zum Greis ergibt sich aus den Zahlen für jeden Bürger im Kreis rund
4000,00 EURO PRO-Kopf-Verschuldung.

Der vom Kreistag gegen die Stimmen der FWG beschlossenen Nachtragshaushalt ergab keine wesentliche Änderung bei der Verschuldungspoltik.

Die Ablehnung des Nachtragshaushalt 2011 begründet die FW wie folgt:

Die finanziellen Probleme unseres Landkreises und der Kommunen beruhen auf der ungenügenden Finanzausstattung durch Bund und Land. Durch eine bessere Politik der regierenden Parteien in den Ländern und des Bundes wäre der Kreishaushalt durchaus aber als „ausgeglichen“ darzustellen.

Wir Freien Wähler können dem Nachtragshaushalt nicht zustimmen, mit einer Zustimmung würden wir die Verschuldungspolitik – wie es die anderen Fraktionen im Kreistag getan haben – auch legitimieren.
Mit der Ablehnung des Nachtragshaushaltes dokumentieren wir, dass sich an der Unterfinanzierung etwas ändern muss.
Inzwischen räumen alle Parteien im Kreistag ein, dass die vom Gesetzesgeber in Berlin und Wiesbaden geregelte Finanzausstattung der Landkreise gar nicht ausreichend ist, sondern Schulden sich automatisch schon aufbauen, wenn die Pflichtaufgaben erfüllt werden.
Wir Freien Wähler sehen allerdings bereits, unter Beachtung der angehäuften und den prognostizierten zukünftigen Schulden, einen für den Werra Meißner Kreis existenzbedrohenden Zustand. Wie sollen die Schulden jemals beglichen werden? Da dies aus eigener Kraft nicht möglich erscheint, kann es nur zu einem finanziellem Kollaps kommen.