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Seifenblase: Steuersatz von 25 % für alle

Wie von den Bürgern Steuern erhoben werden ist nichts anderes, als mittels einem undurchschaubarem Dickicht von Regelungen möglichst viel zu kassieren. Als gäbe es nichts wichtigeres zu tun, werden Heerscharen von Bürgern, Steuerberatern und Mitarbeiter der Finanzämter immer wieder damit beschäftigt die richtige Steuerlast zu ermitteln. Eine unnötige Belastung der Volkswirtschaft, deren Beseitigung durch ein einfaches Steuersystem auch steuersenkend wäre und insgesamt viel Geld für andere Dinge frei machen würde.

In der Ausgabe der Werra Rundschau und Witzenhäuser Allgemeinen vom 29.06.2011 wird über die Forderung des Rechtsproffessors Paul Kirchhof berichtet, das Steuerrecht radikal zu entrümpeln:

Der Vorschlag zur Vereinfachung des Steuerrechts

Doch wenn schon entrümpeln, dann bitte auch die Ausgabenseite nicht vergessen. Alleine die Verschuldung der öffentlichen Kassen deutet doch darauf hin, dass hier keiner mehr durchblickt. Hauptfehler: Der Steuergeldtopf wird verplant, bevor er gefüllt ist und Aufgaben müssen ohne ausreichende Finanzierung erledigt werden. Haushalte werden aufgestellt, ohne genau zu wissen, wie viel Geld aus dem Steuergeldtopf zur Verfügung steht. Ein besonderes Übel sind die endlosen Förderprogramme, die auch die beste Finanzplanung über den Haufen werfen und obendrein, nur um die Gelder zu erhaschen, all zu oft ohne Rücksicht auf Folgekosten und Notwendigkeit in Anspruch genommen werden. Sie gehören abgeschafft. Eine Ausgabenplanung, orientiert an den zur Verfügung stehenden Mitteln, ohne Verschuldung, ist überfällig.

Das sich wahrscheinlich nichts ändern wird liegt an unserem politischen System, welches auch einer dringenden Reform in Richtung mehr Bürgermitbestimmung bedarf.