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Schwarz-Grüne Schulpolitik auf Kosten der Schwächsten

Schwarz-Grün in Wiesbaden forciert Ganztagsschule im Landkreis
auf Kosten der Schwächsten

Die Axt an die Förderung der Grundschüler legen die Bildungspolitiker von CDU und Grünen nach Auffassung des schulpolitischen Sprechers der FWG Werra-Meißner, Waldemar Rescher.

So werden seit Beginn der Schwarz-Grünen Koalition Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im so genannten inklusiven Unterricht ohne die dafür ausreichende Stundenzuweisung zur individuellen Förderung in den Schulklassen mit unterrichtet.
Dabei hatte man aber eigentlich in den Jahren vor der heutigen inklusiven Beschulung im damaligen integrativen Unterricht gute Erfahrungen durch höhere Förderstundenzuweisungen gemacht.

Das neueste Steckenpferd der Schwarz-Grünen war Thema der Schulausschusssitzung des Kreistages des Werra-Meißner-Kreises am 29. Mai 2015, der so genannte „Pakt für den Nachmittag“, der durch finanzielle Beteiligung der Landkreise die freiwillige Ganztagsschule auch an Grundschulen verstärkt einführen soll.
Diese eigentlich gut gemeinte Einrichtung ist aber wieder eine typische schwarz-grüne Mogelpackung: Durch Kürzungen bei den langjährigen gewohnten Förderstunden für die Grundschulkinder soll das Nachmittagsangebot ermöglicht werden.

In Wirklichkeit werden dadurch aber 140 Lehrerstellen landesweit eingespart. Man kann auch sagen: Es werden 140 dringend benötigte junge Lehrerinnen und Lehrer nicht eingestellt. Gleichzeitig aber fehlt wiederum die notwendige Förderung schwacher Kinder im Lesen, Schreiben, Rechtschreiben und Rechnen.

Im Bereich der gymnasialen Oberstufen werden weitere 160 Stellen eingespart, dadurch werden in der Regel sehr kleine Leistungskurse wie Chemie und Französisch in Zukunft nicht mehr angeboten werden können.

Den Ausbau von Inklusion und Ganztagsschulen über Kürzungen bei Förderunterricht und Gymnasien vorzunehmen ist ein vollkommen falscher Weg, betont die FWG Werra-Meißner.