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BÜRGERWILLEN in den Bundestag

FREIE WÄHLER nominieren Kandidaten für den Bundestag.

Von links: Andreas Hölzel (FWG Eschwege), Waldemar Rescher (FWG Witzenhausen), Klaus Reifschneider (FWG Bad Hersfeld-Rotenburg), Dr. Emmanuel Ngassa (Bundestagskandidat im Wahlkreis 169, Werra Meißner/Hersfeld-Rotenburg), Rudolf Schulz (stellvertretender Landesvorsitzender Freie Wähler Hessen), Reiner Hartmann (FWG Bad Hersfeld-Rotenburg)

Dr. med. Emmanuel Anyangwe Ngassa wurde bei der Wahlversammlung der FREIEN WÄHLER für den Bundestag im Wahlkreis 169, Werra-Meißner-Hersfeld-Rotenburg, am Donnerstag, den 1. Juni 2017, in Eschwege nominiert.

Der gebürtige Kameruner ist von Beruf Facharzt für Allgemeine Chirurgie und nebenberuflich Autor und Verleger. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern, studierte Medizin an der Universität Göttingen und ist seit 1995 Arzt.

Rudolf Schulz, der stellvertretende Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER, bezeichnet Dr. Emmanuel Ngassa als bodenständig und kompetent.

Dr. Emmanuel Ngassa führte aus, „dort wo ich wohne, muss ich mich auch einbringen“. Seit 1997 ist er Mitglied des Sportvereins ATGV Kleinalmerode, wo er als Fußballer in der Kreisliga A mitkickte. Im Februar 2017 bekam er die Ehrennadel vom Hessischen Fußballbund für 20 Jahre Mitgliedschaft des ATGV. Weiterhin ist der Kandidat der Freien Wähler seit 1997 ununterbrochen Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Witzenhausen, zunächst im Ortsteil Kleinalmerode bis 2001 und seitdem im Ortsteil Neuseesen.

Auf die Frage, wie sind sie zu den Freien Wählern gekommen, antwortete Dr. Ngassa, „ich bin mit Herrn Andreas Hölzel aus Eschwege seit 2005 gut befreundet, der aktiver Freier Wähler im Werra-Meißner ist. Wir haben öfters politische Diskussionen gehabt und es stellte sich im Laufe der Jahre heraus, wie nah wir uns auch politisch sind. Deshalb bin ich Mitglied der FREIEN WÄHLER geworden.“

Als Gründe für die Kandidatur nannte Herr Ngassa, „ich bin mit den Stärken aber auch mit den Schwächen in unserem Wahlkreis 169 -Werra Meißner / Hersfeld-Rotenburg vertraut. Schließlich wohne ich seit 1996 in Witzenhausen und bin dort bestens integriert. Meine Kinder wachsen dort auf und ich bin unternehmerisch aktiv. Nach reicher Überlegung, wurde mir klar, dass ich auch etwas persönlich für die Weiterentwicklung unserer Region leisten kann“.

Wenn ich das Vertrauen der Wähler für mich gewinne, werde ich mich dann  auch politisch schwerpunktmäßig folgenden Themen widmen:

  1. Medizinische Versorgung der ländlichen Bevölkerung
    Als Schwerpunkt würde ich die Gesundheitsversorgung in unserer Region nennen.
    Die demographische Entwicklung unserer beiden Kreise zeigt eindeutig, wie sehr der Anteil
    von Senioren in der Bevölkerung zunimmt. Die Anzahl der Ärzte, die auf dem Lande arbeiten, müsste angepasst werden. Ich bringe reichliche Erfahrungen mit, um kompetent dieses Thema im Bund zum Wohl unserer Region zu vertreten und für tragbare Lösungen zu sorgen.
  2. Jugend und Familie
    Die Landflucht ist und bleibt eine große Herausforderung unserer Region. Ich stamme aus einem Erdanteil, aus dem die Jugend auch dazu tendiert von zuhause wegzugehen. Das liegt größtenteils an den fehlenden Arbeitsmöglichkeiten. Ich habe mich mit diesem Thema bereits seit Jahren beschäftigt und glaube, auch für unsere Region sehr wichtige und effektive Lösungen mitbewirken zu können. Eine wichtige Maßnahme wäre, unternehmerische Anreize mit vereinfachten Finanzierungsprogrammen der EU, des Bunds, des Landes und der Kommunen zu geben. Ferner für eine bestimmte Zeit auf die Gewerbesteuer zu verzichten. Der Zuzug junger Familien kann durch den Verzicht auf die Grundsteuer für einen bestimmten Zeitraum gefördert werden.
  3. International
    Ich würde mich als Vermittler für internationale Kooperationen zwischen den Unternehmern aus unserer Region mit Partnern in anderen Ländern, insbesondere in Afrika, einsetzen. Dort befinden sich viele Zukunftsmärkte von denen alle profitieren können.
  4. Flüchtlingsregulierung
    Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung ist die Regulierung der Flüchtlingsbewegung von Afrika nach Deutschland. Ich würde mich stark dafür einsetzen, dass es zwischen unserer Region und solchen Ländern Afrikas, woher die Flüchtlinge kommen, Wirtschaftsprojekte entstehen. Sie dienen dazu, junge Menschen in Afrika beruflich auszubilden, um sie in die Lage zu versetzen, eigene Unternehmen vor Ort zu gründen. Somit würden wir einen direkten Beitrag zur Selbsthilfe leisten.“
  5. „BüRGERWILLEN DURCHSETZEN“
    Die Freien Wähler wollen auch im Bundestag den „Bürgerwillen Durchsetzen“. Zur positiven Umsetzung des Vorhabens baue ich auf den offenen Dialog mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, in der Hierarchie der Politik von unten nach oben.
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