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FWG-Antrag: Die Wirtschaft im Kreis stärken

Seit dem Wegfall der innerdeutschen Grenze liegt der Werra-Meißner-Kreis in der Mitte von Deutschland und Europa. In die Infrastruktur des Kreises wurde und wird investiert. Doch die Wirtschaftskraft kommt nicht auf Touren, wie jüngst auch das Wirtschaftsranking des focus zeigt. Die FWG-Kreistagsfraktion hat die Behandlung der Thematik im Kreistag beantragt.

Eschwege im Werratal

Der Stad in Eschwege, die beste Lage für den Handel

Infrastrukturmaßnahme – Den Bahnhof in die Kreisstadt geholt

Das Rathaus in Witzenhausen

Die Kultur- und Kongresshalle in Bad Sooden-Allendorf

Die Saline in Bad Sooden-Allendorf

Das Solebad in Bad Sooden-Allendorf

Industriegebiet Hessisch Lichtenau – Hirschhagen

Die A 4 in Herleshausen

Die A 44 soll nach langer Planung bald mitten durch den Kreis gehen

Die Handelsschiffahrt brachte einst Wohlstand in den Kreis und nach Wanfried

Die Bilder zeigen, der Werrra-Meißner-Kreis hat viel zu bieten (zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken).
Doch im aktuellen Wirtschaftsranking von focus-money – Werra Rundschau und Witzenhäuser Allgemeine berichteten am 06.01.2017 – belegt der Kreis nur Rang 363 von 383 Rängen. Im Vergleich mit den Nordhessischen Landkreisen den letzten Platz. Im vorletzten Wirtschaftsranking belegte der Werra-Meißner-Kreis noch Platz 312.

Zum Wirtschaftsranking von focus – bitte hier klicken

Bis zum Wegfall der Teilung Deutschlands 1989 hatte es die Wirtschaft im Werra-Meißner-Kreis durch die Randlage schwer. Die erhoffte Verbesserung nach dem Wegfall der Teilung durch die Lage in der Mitte Deutschlands und Europas trat bisher nicht ein. Im Gegenteil, die Wirtschaft im Werra-Meißner-Kreis ist nach dem Wirtschaftsranking zusammengerechnet schwächer denn je. Bereits beim vorletzten Wirtschaftsranking waren die Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigten in 2013 mit 3.592,00 € mit Abstand die geringsten.

Die Zahlen der Nordhessischen Kreise zum Vergleich:

  • Schwalm-Eder: 7.812,00 €,
  • Kassel-Land: 18.680,00 €,
  • Waldeck-Frankenberg: 5.873,00 €,
  • Kassel: 6.463,00 €,
  • Hersfeld-Rotenburg: 18.541,00 €.

Das schlechte Abschneiden des Werra Meißner Kreis im Wirtschaftsranking veranlasste die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Gemeinschaft Werra Meißner (FWG) einen Antrag zu stellen.

Zunächst sollen die Gründe für das schlechte Abschneiden des Werra-Meißner-Kreises anhand der Entwicklung

  1. der Gewerbesteuer in den 16 Kommunen, bereinigt um die Erhöhung der Hebesätze
  2. des Einkommenssteueraufkommens, bereinigt um die Einkommenssteigerung
  3. der Arbeitslosenzahlen und sonstigen Empfänger von Hilfeleistungen (z.B. ALG II etc.)
  4. der Beschäftigtenzahl im WMK (aufgeschlüsselt in Beschäftigte des Handwerks, der Industrie, der öffentlichen Hand, in sonstigen Bereichen und zudem der Anteil der Pendler zu Arbeitsplätzen außerhalb des Kreises)
  5. der Einwohnerzahlen unter Berücksichtigung der Flüchtlingszahlen
  6. der Alterspyramide

ermittelt werden.

Darauf aufbauend sollen in einem kontinuierlichen und nachhaltigen Prozess Maßnahmen zur Verbesserung des Wirtschaftsstandortes WMK und dessen Abschneiden beim Landkreisranking im Ausschuss erarbeitet werden.

Hierzu sind als dringlich einzustufen

  1. die Erhöhung des verfügbaren Einkommens privater Haushalte je Einwohner
  2. die Erhöhung von Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigten
  3. die Neuansiedlung von Unternehmen
  4. der Zuzug insbesondere junger Familien
  5. die Erhöhung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze mit monatlich über 450 € Entgelt.

Im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr erhofft sich die FWG eine ergebnisoffene Diskussion aller Fraktionen, unter Einbeziehung von kompetenten Fachleuten der Wirtschaft und des Lebens. Ziel ist die Verbesserung der Position des Kreises im nächsten Wirtschaftsranking, was gleichbedeutend mit der Stärkung der hiesigen Wirtschaft ist.

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